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Liebe
Schützenfreunde,
ich begrüße Sie als Oberst der St. Sebastian
Schützenbruderschaft Schmechten e.V. auf unserer
Homepage.
In der heutigen Zeit spielen die elektronischen Medien
eine große Rolle:
Internet, e-mail, Homepages, Handys und Smartphones –
alles das sind moderne Kommunikationsmittel, ohne die
auch die Vereine nicht mehr auskommen. Informationen im
Netz beeinflussen und beleben die Arbeit in den
Vereinen.
Auf diese Weise haben alle, die Interesse zeigen am
Schützenwesen, Zugriff auf die Aktivitäten unserer
kleinen Schützenbruderschaft. In einer für die Vereine
immer schwieriger werdenden Zeit, in der Hektik des
Alltags der Vereinsmitglieder, müssen wir einfach auch
noch Zeit finden, alte Traditionen in den Dörfern zu
erhalten und zu pflegen. Dazu gehört natürlich auch das
Schützenwesen. Vielen Menschen fällt es schwer, sich mit
den Idealen der Schützenbruderschaften „Glaube, Sitte,
Heimat“ in der heutigen Zeit noch zu identifizieren. Ein
Überfluss an Veranstaltungen aller Art beeinflusst das
Vereinsleben in negativer Weise.
In dem Jahr zwischen den geplanten Schützenfesten
hat die kleine St. Sebastian Schützenbruderschaft
Schmechten mit rund 100 Mitgliedern ihren Schützenball
gefeiert. Ein strahlendes Königspaar Matthias Hillebrand
und Stephanie Groppe mit dem Hofstaat haben nichts von
ihrer Feierlaune und ihrer Begeisterung für das
Schützenwesen eingebüßt. Trotz seiner Krankheit, von der
sich unser Schützenkönig Gott sei Dank immer mehr
erholt, ließ Matthias Hillebrand es sich nicht nehmen,
auch im zweiten Jahr seiner Regentschaft die Ideale
„Glaube, Sitte, Heimat“ würdig umzusetzen. Dafür gebührt
unserem Königspaar und dem Hofstaat unser herzlichster
Dank. Ich wünsche unserem Fahnenoffizier Matthias
Hillebrand weiterhin gute Besserung und baldige Genesung
und viel Erfolg zusammen mit seiner Freundin Stephanie
bei den kommenden sich gesteckten Zielen.
Gott sei Dank gibt es immer wieder solche
Schützenbrüder mit ihren Ehefrauen/Freundinnen, die sich
mit den genannten Idealen auch heute noch
identifizieren. Ziel aller Jugendlichen sollte es immer
noch sein, Mitglied der Schützenbruderschaft zu werden
und einmal im Leben Schützenkönig zu sein.
Leider konnte beim Königschießen für die Jahre 2012
und 2013 im Oktober des letzten Jahres kein neuer
Schützenkönig ermittelt werden. Viele Diskussionen hat
es daraufhin im Verein und im Dorf gegeben, eine Lösung
der Probleme scheint schwierig und sinnvolle
Lösungsmöglichkeiten selbst können nicht aufgezeigt
werden. Das ist leider auch eine Entwicklung in anderen
kleinen Dörfern. Da werden in Zukunft neue Wege
beschritten werden müssen.
Konsequenterweise hat unser Schützenkönig Matthias
Hillebrand am Abend des Königsschießens nach 2 Jahren
toller Regentschaft seine Königskette an den Vorstand
zurückgegeben. Diese hängt nun im Fahnenschrank der
„Metbrunnen-Halle“ an einem Platz, den sie nicht
verdient hat.
Es ist an der Zeit, dass sich andere junge Leute in
unserem kleinen Dorf einmal Gedanken machen, wie es mit
der Schützenbruderschaft weitergehen soll und
entsprechende Initiativen ergreifen. Irgendwelche aus
dem Boden gestampfte Alternativveranstaltungen getreu
dem Motto „es muss was gemacht werden“ können wohl kaum
eine Lösung sein und locken niemanden von zu Hause weg.
Rückgehende Teilnehmerzahlen bei den Schützenfesten
und Schützenbällen, beim Pokal- und Preisschießen und
ein nur halb besetzter Bus bei der Tagesfahrt zu den
Spuren der Geschichte an die ehemalige DDR-Grenze machen
die Arbeit im Vorstand nicht leichter.
Ich danke allen fleißigen Helfern aus dem Vorstand, die
durch ihre ehrenamtliche Arbeit in ihrer Freizeit mit
dafür sorgen, dass auch in einem kleinen Dorf wie
Schmechten alte Traditionen gewahrt, gefestigt und
weitergetragen werden.
Informieren Sie sich mit Hilfe unseres aktuellen
Veranstaltungskalenders über die Termine in unserer
Schützenbruderschaft und ich würde mich freuen, wenn wir
Sie als Gast in Schmechten begrüßen könnten.
Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit und bleiben oder
werden Sie gesund.
Rainer
Krelaus, Schützenoberst
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